Mittwoch, 4. August 2010

And now for ...



... something completely different =)

Ich muss irgendwie doch etwas verrückt sein, weil ich vor knapp 4 Wochen mit dem Geigenspiel angefangen habe. Während sich in den Geigenblogs Leute tummeln, die sich sorgen, dass sie mit ca. 20 Jahren vielleicht schon zu alt für das Geigelernen wären, stürze ich mit 44 Jahren ganz unverblümt und respektlos einfach in´s Abenteuer ;o) .
Zugegeben, es klingt noch ziemlich grausig, aber ich mache Fortschritte !! Meine Familie kann jetzt tatsächlich erkennen, welche Stücke ich übe, ohne dass ich es ihnen vorher mitteilen muss. Eine Art "Melodie" scheint also erkennbar zu sein, auch wenn ich von 'melodisch' irgendwie noch einigermaßen weit entfernt bin.

Mir macht es aber wirklich Freude, heute habe ich mir ein Heft mit über 20 Stücken bestellt, damit ich einmal andere Stücke üben kann. Die Familie wird´s freuen :D !!

Kommentare:

  1. Da kan man doch nur Bewunderung haben das Sie es in so knapper Zeit doch einen richtigen Melodie aus so ein Jammerkiste kriegen.
    (Enschuldigung für das schlechte Deutsch, aber es ist nicht meine Muttersprache)
    Liebe Grüsse,
    Birgitte

    AntwortenLöschen
  2. Hallo Brigitte,

    danke für das Lob, aber wie gesagt, erkennen kann man das Stück, ein Genuss ist meine "Fiedelei" aber wirklich noch nicht. Jammerkiste ist übrigens goldrichtig *gg*.

    Dein Deutsch ist übrigens sehr gut, ich kann gar kein Holländisch (mehr). Früher habe ich in Wuppertal bei Düsseldorf gelebt und als Kind immer wieder mal niederländisches Fernsehen geschaut, da habe ich erstaunlich viel verstanden. Heute fällt es mir schwerer Fremdsprachen zu lernen. Ich plage mich seit Jahren mit Schwedisch herum und komme einfach nicht weiter.

    Viele liebe Grüße,

    Andrea

    AntwortenLöschen
  3. Ich bewunderte Dein Profilbild in einem Kommentarfeld, kam dadurch hierher und las nun begeistert "die Geschichte" dazu! Das ist wirklich toll von Deiner Tochter.
    Und zu Deinem musikalischen Thema: Alle Achtung!
    Viel Erfolg dann weiterhin!

    Liebgruß,
    Tiger
    =^.^=

    AntwortenLöschen
  4. Hallo schwarzes Schaf, ;-)

    ich bewunderte Dein Profilbild eben, finde ich toll von Deiner Tochter.
    Aber auch zu Deinem musikalischen Thema: Alle Achtung!

    Ich wünsche Dir viel Erfolg weiterhin!

    Ein Liebgruß
    aus der Blognachbarschaft
    vom
    Tiger
    =^.^=

    AntwortenLöschen
  5. Hallo Andrea
    Das finde ich ja toll, wenn man Freude daran spielt doch das Alter keine Rolle.
    Ich wünsche dir weiterhin viel Spass und Freude daran.
    Ganz liebe Grüsse Marie-Louise

    AntwortenLöschen
  6. Hallo Andres,
    ich freue mich immer, wenn sich auch "Erwachsene"an ein Instrument trauen. Ich habe mit 42Jahren angefangen Kirchenorgel zu lernen und spiel jetzt Sonntag für Sonntag und auch zu Freud und Leid, habe es zu meiner Nebentätigkeit gemacht. Viel Freude und Durchhaltevermögen.

    Wie kommt die Sängerin in die Oper??? Üben, üben, üben. :lol:
    Liebe Grüße
    Elke

    AntwortenLöschen
  7. Hallo Tiger, hallo Marie-Lousie,

    ja, an dem Bild freue ich mich auch sehr, es hängt im Wohnzimmer an der Wand und ist in natura noch viel schöner :o) .

    Was die Geige angeht ... das hätte ich mir auch nicht träumen lassen noch einmal so ein Instrument zu lernen. Und das macht dann auch noch so viel Spaß !!

    Heute habe ich mir das bestelle Notenheft aus der Stadt mitgebracht, ich freue mich schon auf die Stücke ...

    Liebe Grüße,

    Andrea

    AntwortenLöschen
  8. Hallo Elke,

    mensch, das finde ich klasse !! Wahrscheinlich sind wir im Alter über 40 endlich 'reif' genug für solche Instrumente. In jungen Jahren wäre ich nie auf die Idee verfallen Geige zu spielen.

    Damals habe ich Gitarre gelernt. Ich habe dann viele Jahre gespielt, später dann aber eine OP an der linken Hand gehabt. Die ist wieder beweglich genug geworden, aber nicht mehr so kraftvoll. Für das Niederdrücken der Gitarrensaiten reicht es leider nicht mehr. Bei der Geige muss man zum Glück nicht so viel Kraft aufwenden, so kann ich zu meiner großen Freude wieder ein Saiteninstrument spielen !! :o)

    Liebe Grüße,

    Andrea

    AntwortenLöschen
  9. Hallo Andrea,
    man soll seine Träume leben, egal wann, und so kann ich Dich nur ermuntern und Dir auch meine Bewunderung ausdrücken. Nur zu! Allerdings muß ich gestehen, daß man mich mit einer Geige einmal um den Globus jagen kann :-)) - ich bin Tochter eines Geigers und sollte in seine Fußstapfen treten, und ich haßte es, aber er gab erst auf, als ich sieben war. Da durfte ich dann endlich ans Klavier. Sei glücklich, daß Du ganz vorbehaltlos an das Instrument Deiner Träume darfst und laß Dich nicht beirren.
    Verrücktsein ist göttlich :-)).
    Liebe Grüße vom Elchtier Iris

    AntwortenLöschen
  10. Hallo Iris,

    nun ja, also eigentlich ist die Geige ehrlich gesagt auch nicht mein Trauminstrument. Nachdem ich nicht mehr Gitarre spielen konnte, war ich erst einmal mit dem Musizieren durch, weil meine linke Hand eben vieles nicht mehr schafft.

    Zur Geige bin ich wie die Jungfrau zum Kinde gekommen - meine Tochter hatte nämlich vor einer Weile mit dem Geigenspiel begonnen und dann - wie das manchmal so ist - keine Lust mehr. So lag die Geige dann brav im Koffer und der setzte so langsam Staub an.
    Bei jedem Abstauben habe ich gedacht, wie schade eigentlich, dass die Geige hier so ungespielt herum steht. Es ist schon so traurig, dass meine Gitarre im Koffer versauert.

    Und dann irgendwann hat es so in meinen Fingern gejuckt, da habe ich sie mir geschnappt und angefangen mich damit zu beschäftigen. Also kein gradliniger Weg zum 'Wunschinstrument'. Eigentlich hätte mich wohl bei Möglichkeit zur Wahl eines Instruments wohl eher ein Cello gereizt. Aber ich vermute, dass ich da wieder Probleme mit der Kraft in der linken Hand hätte.

    Was deine 'Geigenkarriere' angeht ... ich finde es traurig, wenn man zu einem Instrument, der Musik oder irgendeinem Hobby / Sport gezwungen wird, nur weil die Eltern dies erfolgreich betreiben.

    Meine große Leidenschaft waren viele Jahrzehnte die Pferde. Ich habe immer geschaut, dass die Kinder nur dann und nur so weit mitmachen, wie sie persönlich Lust haben. Und sie sind auch beide keine Pferdenarren geworden.

    Mein große Tochter hat ihre Liebe zum Klavier vor ein paar Jahren entdeckt und spielt nun schon sehr schön, davor hatte sie es auch einmal mit Gitarre versucht. Meine kleine Tochter hat es kurz der Geige versucht und dann gemerkt, dass dies nicht so ihr Ding ist.

    Wir haben beiden freien Lauf gelassen, was ihre Interessen angeht. Ich war das so aus meiner Jugend gewohnt und es hatte sich bei mir schon bewährt. Einzige Bedingung - das war auch bei mir schon so - die Instrumente werden von den Kinder selbst bezahlt. Nur den Unterricht haben wir gesponsort. Da muss man dann eben mal eine Weile sparen oder sich mit einem einfachen Instrument begnügen und nur so bringt man dann auch eine ordentliche Portion Wertschätzung für sein Instrument mit. Das ist jedenfalls meine Erfahrung.

    So, nun aber genug gesabbelt ...

    Ein wunderschönes Wochenende und danke für deinen lieben und interessanten Kommentar,

    Andrea

    P.S.: Das große Endziel meiner Geigenbemühungen ist, dass meine große Tochter und ich ein paar einfach kleine Stücke zusammen spielen können. Mal sehen, ob wir das irgendwann einmal schaffen, bzw. ob ich gut genug dafür werde, sie könnte das jetzt schon.

    AntwortenLöschen